schwerer Schweinehund!

Nachdem ich mein Frühstück einigermaßen anverdaut hatte, zog ich die Laufklamotten an und schnürte die Turnschuhe. Und lief los. Langsam und gemütlich.
Nach einigen Metern merkte ich schon, das der Schweinehund sich bei mir eingenietet hat. Nach weiteren Metern spürte ich, wie er sich über mich stülpte, so wie eine zweite Haut. Und versuchte mich am Laufen zu hindern.
Ne ne, Du blödes „Biest“, dir überlasse ich nicht meinen Körper!
Und trabte weiter!

So schwer wie es sich auch anfühlte, so sehr genoss ich es aber auch zu Laufen. Schritt für Schritt kam ich dem „zu Hause“ näher.
Und der Kopf immer leichter- im übertragenen Sinn.

Laufen tut der Seele gut!!!

Zu Hause angekommen schwitze ich aus allen Poren und brauchte erstmal eine Pause!
Ungefähr so:

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Ich laufe wieder

Nach langer „Durststrecke“ habe ich nun wieder angefangen regelmäßig zu Laufen.
Mir die Zeit zu nehmen, den Schweinehund zu ignorieren und viele andere hausgemachte Ausreden auch, und zu Laufen.

Es ging mir nicht sehr gut, die Arbeit war sehr anstrengend und ein neues Projekt hat begonnen. Sodass ich das Laufen habe hinten angestellt und habe schleifen lassen. Habe dem Schweinehund viel viel Raum gelassen, mit mir zu kommunizieren und mich ab zu halten…

Ich spüre, daß es mir gut tut, die Turnschuhe zu schnüren und los zu laufen. Den Gedanken freien Lauf zu lassen und sie danach auch zu lassen.
In welcher Zeit ich meine Runden drehe ist mir dabei egal. Hauptsächlich geht es mir darum, wieder die Regelmäßigkeit zu finden!
Und mir die Zeit zu nehmen, sie mit in den Tag einzuplanen.

Fotos von meiner Wiese

imageSo, nachdem ich den Schweinehund seit zwei Tagen angebunden und in die Ecke gestellt habe, gehe ich wieder Laufem!

Anstrengend aber so wunderbar wohltuend.
Und schweißtreibend.
Nach der Runde gönne ich mir dann die Verschnaufpause im Garten auf der Wiese. Meiner Blumenwiese.
In der sich Hummeln sehr wohl fühlen. *grins*

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Erster Lauf in 2014

Nun habe ich den ersten Lauf dieses Jahres gefinished.
Es war meine Hausstrecke, die ich heute lief. Da ich eine leichte „Laufnase“ habe, wollte ich es ganz langsam angehen lassen.
Ausserdem bin ich nun eine Weile- sprich- fast eine Woche nicht gelaufen.

Die ersten Meter waren etwas anstrengend, doch dann kam ich in meinen Rhytmus und es lief sich, wie von ganz alleine.
Das Laufen tut mir einfah gut. Es berfreit den Kopf und macht entspannt „sortiert“.

Das Laufen werde ich auch in diesem Jahr weiterverfolgen.
Da ich spüre, dass es mir sehr sehr gut tut.
Körper Geist und Seele!

Allen hier ein neues laufbegeisterts Jahr 2014.

Endlich wieder einmal die Sonne sehen

Viel gelaufen bin ich in diesem Monat noch nicht.
Ich spüre, dass der Körper in den Winter“modus“gewechselt ist.

Das Wetter war oft wenig einladent – für mich- um zu laufen und die Arbeitszeiten ließen es auch nicht so wirklich zu.

ABER heute! Nach einer ausgedehnten Runde mit dem Hund lockte mich der blaue Himmel sofort wieder nach draussen. Die Sonne lugte endlich mal wieder hervor. Kam aus dem Schattendasein-der gefühlten letzten Wochen- um ihre Energie zu versprühen.

Es fühlte sich gleich ganz anders an, mit der Sonne zu laufen. Die Helligkeit, die Energie ihres Lichtes, ihrer Wärme ließ mich trotz der Müdigkeit, die ich heute verspüre, einen recht lange Lauf absolvieren.

Gestern war ich recht früh unterwegs, meine Hausrunde laufen.
Es war nass, düster – dunkel und kühl. Da reicht ein knapp 6km Lauf allemal. Heute wäre es mir zu wenig gewesen.
Somit sehe ich wieder einmal, wie sonnen“hungrig“ ich bin.

Novemberwetter? Egal!!!

Der November zeigt sich heute – mal wieder- von „seiner“ Seite.
Es ist neblig, es regnet ganz leicht, fast sacht könnte man sagen, die Temperaturen so, wie es sich für den November gehört.
Keine Spur von der Sonne zu sehen. Es ist richtig dunkel draussen.
Nein, es ist nicht abends. Es ist 14.00 Uhr.

Erst habe ich nach der Runde mit dem Hund überlegt, ob ich überhaupt Laufen gehen solle. Denn das Wetter lädt so ganz und gar nicht dazu ein, länger als nötig draussen zu sein.

Doch dann schauten mich die Laufschuhe so nett an, da konnte ich nicht widerstehen und zog sie an. Die andere Laufklamotten natürlich auch. Wer richtet sich schon nach dem Wetter? Nee (heute) ich nicht.
Mein Tuch setzte ich heute so auf, dass es eine Mütze ergab und die Haare nicht so nass bei Laufen wurden.

So trabte ich los. Langsam und entspannt. Da ich einen sehr leichten Infekt habe – Husten- ließ ich es langsam und sacht angehen. Hörte heute sehr genau hin, was der Körper zu sagen hatte.
Es ging ihm gut.
Durch die Nebelschwaden und Regentropfen, die von den Ästen heruntertropften lief ich meine Hausrunde zu Ende.

Nach 32 Minuten war ich entspannt wieder zurück.
Freute mich, meinen Kopf „frei“ gelaufen zu haben. Und mich nicht vom Wetter abhängig gemacht zu haben.
Sondern gleich mit guter Laune zur Arbeit zu gehen.